Vor- und Endreinigung
Bei der Vorreinigung werden zunächst sowohl grobe Verunreinigungen wie Strohpartikel und Blattteilchen als auch Unter- und Übergrößen ausgeschieden. Je Vermehrerpartie wird ein repräsentatives Muster gezogen, welches einer umfangreichen Qualitätskontrolle unterzogen wird. Neben der Prüfung auf Keimfähigkeit, Keimgeschwindigkeit und Triebkraft werden Markeranalysen auf Sortenidentität und Reinheit durchgeführt, um die Sorten- und Resistenzeigenschaften für den Anbau sicherzustellen.
Nach der Qualitätsklassifizierung erfolgt die partiespezifische Reinigung des Saatgutes. Am Ende des Prozesses hat das Saatgut einen Füllungsgrad (Früchte mit gut ausgebildeten Samen) von mehr als 92 % und eine Reinheit von mindestens 99%. Nur etwa 60% der Erntemenge des Landwirtes werden anschließend zur speziellen weiteren Aufbereitung nach Einbeck transportiert.