Deutsche Agrarexporte steigen um fast 17 %
Berlin, 9. Juni 2008. "Der Boom bei den deutschen Agrarexporten ist weiterhin ungebrochen. Die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft konnten ihre Exporte im ersten Quartal 2008 dem Werte nach um 16,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Hierbei waren die deutschen Unternehmen in der EU und in den Drittstaaten gleichermaßen erfolgreich." Dies erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller.
Die Entwicklung zeige sich insbesondere bei den wichtigsten Umsatzträgern Milch, Fleisch und Getreideerzeugnisse. So stiegen beispielsweise die Schweinefleischexporte insgesamt um über 18 %, in die Drittländer sogar um 84 %.
Mit Steigerungsraten von 16,8 % in die EU-Mitgliedstaaten und 16,0 % in Drittländer überstiegen die Exporte der Agrar- und Ernährungswirtschaft die Wachstumsrate von 5,7 % bei den gesamtwirtschaftlichen Exporten. Der Agrarexport bleibt damit Motor der positiven Entwicklung in der Landwirtschaft und Ernährungsindustrie. "Schon heute verdient die Branche jeden fünften Euro im Export – bald wird es jeder vierte sein", ergänzte Müller. Die bereits vereinbarte bzw. bevorstehende Öffnung der Märkte von Südafrika, Japan und China für bestimmte tierische Erzeugnisse, wie z.B. frisches deutsches Geflügel- und Schweinefleisch biete den Unternehmen neue zusätzliche Chancen der Absatzsteigerung, die es aktiv zu nutzen gelte.