Zunehmender Befall mit Rizomania
Die Viruserkrankung Rizomania ist nach wie vor eine der bedeutendsten Zuckerrübenkrankheiten und breitet sich auch in Deutschland zunehmend aus.
Auf Schlägen, die eindeutig mit Rizomania befallen sind, ermöglicht nur der Anbau Rizomania-toleranter Sorten einen verlustfreien Rübenanbau. Auf Verdachtsflächen ist der Nachweis der Krankheit Entscheidungskriterium für die Sortenwahl. Insbesondere beim Anbau anfälliger Sorten (Normalsorten) sollte intensiv auf Hinweise für einen Befall geachtet werden. Mittlerweile bietet die KWS aber auch leistungsstarke Sorten an, die sowohl unter Befall als auch unter Nicht- Befall sehr ertragsreich sind.

Die Diagnose von Symptomen im Bestand bzw. an Blatt und Rübenkörper von Einzelpflanzen kann einen ersten Verdachtshinweis auf Rizomania geben. Letzte Sicherheit bringt jedoch nur ein serologischer Labortest (ELISA-Test) von Pflanzenmaterial. Bereits die untersten 10 cm der Rübenwurzel reichen als Probe aus, um der Frage nach Rizomania Klarheit zu verschaffen.
Wenden Sie sich im Rizomania-Verdachtsfall direkt an Ihren KWS Berater. Er unterstützt Sie gern bei der Diagnose von Symptomen sowie der Probenahme im Feld und leitet befallsverdächtiges Pflanzenmaterial direkt an unser Labor in Einbeck.