Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2008 Vorbeugung gegen Fusarien

Vorbeugung gegen Fusarien

Bonn, 30. Oktober 2008. Die Wurzelballen des Maises und die verholzten Teile im Bereich der bodennahen Knoten mit den Stützwurzeln sind ein idealer Nährboden für Fusarien. Da die Herbstbestellung von Wintergetreide in diesem Jahr weitgehend unter sehr guten Voraussetzungen stattfinden kann, sollten die Landwirte Wert darauf legen, das Maisstroh intensiv zu zerkleinern und einzuarbeiten, um der Folgefrucht optimale Startbedingungen zu bieten. Darauf weist das Deutsche Maiskomitee (DMK) hin.


Ährenfusarium bei Weizen
Ährenfusarium bei Weizen

Ährenfusarien im Weizen gingen häufig mit einer Mykotoxinbelastung des Korns einher. Das Infektionspotential ließe sich mit einer optimalen Strohrotte deutlich senken. Das DMK empfiehlt den Landwirten daher, das Maisstroh mit einer Scheibeneggenkombination oder einem zapfwellengetriebenen Mulcher zu zerkleinern, um den Prozess der Strohrotte zu fördern. Auch durch die Sortenwahl bei der Vorfrucht Mais ließe sich das Risiko für einen Befall im Weizen verringern. So könne die Rottephase nach der Ernte beispielsweise durch frühreife Maissorten verlängert werden. Kurzstrohige Maissorten reduzierten die Menge anfallenden Strohs zudem um bis zu 3 t/ha Trockenmasse.

 

Pflanzenschutz in Europa sichern

Berlin/Brüssel, 27. Oktober 2008. Derzeit werden die Weichen für die künftige europäische Pflanzenschutzpolitik gestellt. Von den Entscheidungen hängt ab, wie in Zukunft der Schutz der Kulturpflanzen in der Landwirtschaft betrieben werden kann. Nach den derzeitigen Plänen verlöre der größte Teil der Pflanzenschutzmittel ihre Zulassung.

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