Wasser und Abwasser
Für das Wachstum der Pflanzen ist der Einsatz von Wasser in den Gewächshäusern und auf den Versuchsflächen eine unabdingbare Voraussetzung. Die benötigten Wassermengen hängen direkt vom Umfang der jährlichen Züchtungs- und Versuchsprogramme und der zu prüfenden wissenschaftlichen Fragestellungen ab und sind dementsprechend stets schwankend. Hinzu kommen die Bodenverhältnisse und die Verteilung der Niederschlagsmengen an den Versuchsstandorten, die in manchen Jahren eine zusätzliche Bewässerung auf den Feldern während der Vegetationszeit zwischen Aussaat und Ernte erfordern. Der Standort Bergen von KWS LOCHOW liegt beispielsweise auf Sandböden in der Lüneburger Heide.Die Pflanzen auf den Versuchsflächen und in den Gewächshäusern werden mit Oberflächenwasser, betriebseigenem Brunnenwasser oder Trinkwasser gegossen. Welche Art des Wassers genutzt wird, hängt von der Verfügbarkeit am Einsatzort und der benötigten Menge ab.
Weiterhin werden Brunnenwasser und Trinkwasser als Prozesswasser in der Saatgutaufbereitung von Zuckerrüben, Mais und Getreide benötigt. Am Standort Einbeck der KWS SAAT AG kommt in den Sprinkler- und Sanitäranlagen auch Regenwasser aus der betriebseigenen Zisterne (Fassungsvermögen 1.000 m3) zum Einsatz.
Wasser zu sparen und effizient in den Bereichen Züchtung und Produktion einzusetzen, gehört zu unseren ständigen Herausforderungen.
Die bei der Beizung des Saatgutes für Züchtungs- und Vertriebszwecke anfallenden pflanzenschutzmittelhaltigen Prozessabwässer werden in einer internen Abwasseraufbereitungsanlage vor der Einleitung in das kommunale Abwassernetz aufbereitet.
