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Erfolgsgeschichte Mutterkornabwehr mit PollenPlus®-Hybridroggen

Pollen_Plus_transparent In den vergangenen Jahren wurden vor allem solche Hybridroggensorten angebaut, die mindestens mit einer geringen bis mittleren Anfälligkeit für Mutterkorn eingestuft sind. Den mit Abstand wichtigsten Beitrag dazu leistet die PollenPlus®- Technologie von KWS. Heute stehen auf rund  60 % der Hybridroggen-Anbaufläche Sorten, die diese Technologie beinhalten.

Es werden aber auch Hybriden vertrieben bzw. zugelassen, die nicht über die PollenPlus®-Technologie verfügen und damit einhergehend eine höhere Anfälligkeit gegenüber Mutterkorn aufweisen können. Hybridsorten sind also alles andere als gleichwertig in Bezug auf ihre Mutterkornabwehrkraft. Diese Unterschiede kann und sollte der Landwirt gezielt bei seiner Sortenauswahl berücksichtigen!

Auch offizielle Untersuchungen zeigen einen Rückgang des Mutterkornbefalls, der sich maßgeblich auf die kluge Sortenwahl der Landwirte zurückführen lässt. Die Abbildung unten zeigt, welches Befallsniveau das jeweils schlechteste Viertel der Ernteproben in den Jahren 1993 - 2015 erreicht hat.

Die Ergebnisse veranschaulichen, dass Populationsroggen vergleichsweise wenig befallen wird. Bedingt durch den Witterungsverlauf werden in kritischen Jahren aber sogar bei diesem Sortentyp die Grenzwerte für die menschliche (0,05 Gewichtsprozent Mutterkorn) bzw. tierische (0,1 Gewichtsprozent) Ernährung erreicht oder gar überschritten.

Für die Hybridroggensorten wird deutlich, dass der Befall in den letzten 20 Jahren stark abgesunken ist und sich der Unterschied zum Populationsroggen erheblich verringert hat. Dieser Verlauf lässt sich in drei Abschnitte einteilen.


 
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