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    Bodenbearbeitung Zuckerrübe

Beim Anbau von Zuckerrüben sollten Sie eine standortangepasste Grundbodenbearbeitung durchführen.

Beim Anbau von Zuckerrüben sollten Sie eine standortangepasste Grundbodenbearbeitung durchführen. Mit der Grundbodenbearbeitung schaffen Sie die Vorraussetzung für ein gutes, ebenes und tragfähiges Saatbett.

Was Sie bei der Bodenbearbeitung zu Zuckerrüben unbedingt beachten sollten:

Grundsätzlich sollten Sie, egal welches Bodenbearbeitungsverfahren Sie verwenden, einmal im Jahr den Boden auf Krumentiefe lockern, um der Zuckerrübe eine gute Wurzelbildung zu ermöglichen.

Außerdem sollten Sie die Bearbeitung unter optimalen Bedingungen durchführen, um Bodenverdichtungen zu vermeiden. Die Zuckerrübe reagiert auf verdichtete Bodenstrukturen sowie Strohmatten mit Beinigkeit, d. h. sie bildet keine Pfahlwurzel, sondern mehrere Seitenwurzeln, die zu Ertragseinbußen führen.

Saatbettbereitung

Sie wollen maximale Erträge? Dann achten Sie auf eine optimale Saatbettbereitung!

Eine optimale Saatbettbereitung bietet die Grundvoraussetzung für hohe Feldaufgänge und maximale Erträge.

Ziel:

  • ist ein ebenes, gleichmäßiges, feinkrümliges, lockeres, weich federndes Saatbett

Außerdem sollte das Saatbett folgende Kriterien erfüllen:

  • Belüftung des Bodens im Frühjahr zur besseren und schnellerenErwärmung
  • Sicherstellung des kapillaren Wasseranschlusses mit Unterboden
  • feinkrümelige Struktur im Saathorizont (oberste 2–3 cm), um Saatkorn mit Feinerde zu umschließen
    • Deckung des Keimwasserbedarfes
  • Mittel- grobkrümelige Struktur an der Bodenoberfläche
    • Verdunstungsschutz
    • Verschlämmungsschutz
    • Verbesserung der Wasserinfiltration
Die Saatbettbereitung zu Zuckerrüben sollte 3 bis max. 10 cm tief erfolgen und auch hier sollten (wie bei der Bodenbearbeitung) Bodenverdichtungen unbedingt vermieden werden.

Einfluss der Saatbettbereitung auf Keimung, Aufgang und Entwicklung

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Langjähiger Ertragsvergleich verschiedener Bodenbearbeitungsverfahren

Vor allem die Mulchsaat hat sich in den letzten Jahrzehnten im Rübenbau durchgesetzt und die klassische Pflugfurche ersetzt. Insbesondere die Verminderung von Wind- und Wassererosion stehen bei diesem Verfahren im Vordergrund.

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