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    Fruchtfolge und Zwischenfruchtanbau

Die Fruchtfolge – entscheidend für die nachhaltige Bodennutzung!

Eine ausgewogene Fruchtfolge hat einen entscheidenden Einfluss auf Ihre Erträge. Eine gut gestaltete Fruchtfolge vermindert nicht nur den Krankheitsdruck, sondern der Anbau verschiedener Kulturarten wirkt sich auch positiv auf das Nährstoffverhältnis im Boden aus. Somit lohnt es sich, verschiedene Kulturarten sinnvoll nacheinander anzubauen.

Mais stellt keine besonderen Ansprüche an die Vorfrucht, er ist selbstverträglich – Fruchtfolgekrankheiten sind die Ausnahme. Im Vergleich zu Mais benötigen andere Kulturarten eine längere Anbaupause. So danken zum Beispiel Zuckerrüben und Raps eine längere Anbaupause mit hohen und stabilen Erträgen. Eine weitere Fruchtfolge beugt Krankheiten und Schädlingsbefall vor.

Bei der Ernte der Vorfrucht müssen Bodenverdichtungen, die bspw. durch ungünstige Wetterbedingungen oder schwere Erntemaschinen entstehen können, vermieden werden. Sollte es bei aller Vorsicht dennoch zu einer Verdichtung des Bodens kommen, muss diese zuverlässig beseitigt werden.

Der Anbau von bodenverbessernden Zwischenfruchtmischungen kann sinnvoll sein, um Nährstoffe zu speichern und die Bodenstruktur zu verbessern. Darüber hinaus wird die Erosionsgefahr reduziert.

Bewertung unterschiedlicher Fruchtartenkombinationen

Quelle: LWK NRW, 2017

Quelle: LWK NRW, 2017

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