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    Vergleich Futtergetreidearten LSV 2011 - 2017

Hybridroggen bietet Potenzial. Eine Analyse der Landessortenversuche liefert überraschende Ergebnisse!

Zur Ernte 2017 haben die Landwirte in Deutschland die Anbaufläche von Roggen reduziert. Mit nur 537.000 ha wurden nochmals weniger Roggen angebaut als zur Ernte 2016. Horcht man in die Landwirtschaft wird neben dem Marktpreis vor allem das geringere Ertragspotenzial im Vergleich zu den weiteren Wintergetreidearten angeführt. Doch ist dies wirklich so oder werden durch unterschiedliche Standortvoraussetzungen Äpfel mit Birnen verglichen? Langjährige Ergebnisse der Landessortenversuche zeigen, dass Hybridroggen eine unterschätzte Getreideart ist!

Die Analyse

• Offizielle Daten der Landessortenversuche 2011-2017.
• 301 vergleichbare Flächen (bzgl. Bodengüte und Vorfrucht).
• Mittelwerte aller geprüften Sorten einer Kultur (Ausschluss einzelner Sorteneffekte).

Das Ergebnis

• In sechs von sieben Jahren war Hybridroggen die ertragsstärkste Fruchtart.
• Die Ertragsüberlegenheit gilt für alle 3 Großregionen Deutschlands.
• Hybridroggen erreichte Ø 4 % Mehrertrag zu Triticale und bis zu 20 % Mehrertrag zu Stoppelweizen.

  • Über das Ertragspotenzial von Hybridroggen

    Der Roggen wird unterschätzt! Aus Tradition ist er auf den leichtesten Standorten zu Hause, wo er nicht das volle Ertragspotenzial ausschöpfen kann.

    Kristof Stolze, KWS Produktmanager Roggen
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