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    Standortangepasste
    Sortenwahl

Ihre Wahl für maximalen Ertrag bis zur Lieferung in die Fabrik

Der Krankheits- und Schädlingsdruck sowie dessen Auswirkung auf den Ertrag unterscheiden sich bei Zuckerrübenanbauflächen stark.

Neben pflanzenbaulichen Maßnahmen ist die Wahl einer standortangepassten Sorte mit entsprechenden Toleranzeigenschaften meist die einzige Möglichkeit, um das Ertragspotenzial der Fläche auszuschöpfen und den Ertrag abzusichern.

Sorten sollten den Anforderungen des Standortes angepasst sein. Ansonsten kann es je nach Krankheits- und Schädlingsbefall auf der Fläche zu erheblichen Ertrags- und Qualitätseinbußen kommen.

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Maximale Leistung durch den Anbau einer standortangepassten Sorte

Flächen ohne besonderen Krankheits- oder Schädlingsdruck

Wenn auf Ihren Flächen kein besonderer Krankheits- oder Schädlingsdruck herrscht, können Sie das Ertragspotezial Ihres Standortes mit einer einfach rizomaniatoleranten Sorten voll ausschöpfen.

Unsere Sortenempfehlung:

Flächen mit erhöhtem Rizomaniadruck

In Deutschland wurden die ersten Flächen mit Rizomania-Starkbefall und Resistenzüberwindung nachgewiesen. In Nachbarländern reichen einfache rizomaniatolerante Sorten bereits nicht mehr aus und RZ 2.0 Sorten werden großflächig eingesetzt. RZ 2.0 Sorten können bei sehr hohem Rizomaniadruck als auch bei Resistenzüberwindung höchste Leistung bringen.

Unsere Sortenempfehlungen:

Nematoden in Zuckerrüben – häufiger als vermutet

Das Auftreten von Rübenzystennematoden ist in vielen deutschen Anbauregionen bekannt. Oft sind Nematoden allerdings ein unterschätztes Problem. Sie besiedeln das Wurzelsystem der Rübe und stören die Wasser- und Nährstoffaufnahme. Unterirdische Symptome sind z.B. Kümmerwuchs sowie eine verkürzte Hauptwurzel. Schon ein latenter Befall kann signifikante Ertragsausfälle bewirken.

In Kombination mit diversen pflanzenbaulichen Maßnahmen ist der Anbau einer nematodentoleranten Zuckerrübensorten die einzige Möglichkeit Ertragsausfälle zu vermeiden. Die Nematoden-toleranten Zuckerrübensorten lassen sich durch einen Nematodenbefall in ihrem Wachstum nicht oder nur geringfügig beeinträchtigen und weisen eine vergleichbare Leistung auf, wie die einfach-Rizomaniatoleranten Sorten. weitere Informationen zu Nematoden

Unsere Sortenempfehlungen:

Flächen mit Rhizoctoniabefall

In Deutschland sind jährlich ca. 15.000 ha Zuckerrübenflächen direkt von der Späten Rübenfäule (Rhizoctonia solani) betroffen. Erhebliche Ertrags- und Qualitätseinbußen können die Folge sein.

Ein sehr wichtiges Element zur Minderung von Schäden ist die Sortenwahl. Auf Flächen mit deutlichem Befall ist ein hohes Resistenzniveau gegen Rhizoctonia solani erforderlich.

Unsere Sortenempfehlung:

Flächen mit Rhizoctoniaverdacht

Die Späte Rübenfäule ist die bedeutendste Wurzelkrankheit in Deutschland, die durch die Infektion mit dem Pilz Rhizoctonia solani ausgelöst wird.

Vor allem auf Flächen mit Mais- und Biogasfruchtfolgen tritt oft ein latenter Befall mit Rhizoctonia solani auf, der zu starken Verlusten im Rübenertrag und Zuckergehalt führt. Auf diesen Flächen ist es sinnvoll, Sorten mit geringer Anfälligkeit gegenüber Rhizoctonia solani anzubauen. Diese Sorte besitzt ein mittleres Resistenznieveau aber ein hohes Ertragsniveau. In Kombination mit pflanzenbaulichen Maßnahmen zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit kann das Befallsniveau und das Ertragsrisiko deutlich vermindert werden.

Unsere Sortenempfehlung:

Flächen mit starkem Cercosporadruck

Nur mit einem gesunden Blattapparat kann das genetische Leistungspotenzial der Zuckerrübe von der Aussaat bis zur Ernte voll genutzt werden.

Cercospora ist die Blattkrankheit mit der größten wirtschaftlichen Bedeutung in Deutschland, denn sie verursacht sehr hohe Verluste im Zuckerertrag. Sortenwahl und Pflanzenschutz sind die wichtigsten Maßnahmen, denn durch die Wahl blattgesunder Sorten erfolgt eine indirekte Bekämpfung der Krankheit.

Unsere Sortenempfehlung:

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