KWS Hauptversammlung bestätigt Dividendenvorschlag

Einbeck, 17. Dezember 2015

Aktionäre beschließen eine Dividende von 3,00 € je Aktie – Zustimmung zum Gewinnabführungsvertrag mit der KWS LOCHOW GMBH – Vorstand bestätigt zweistellige EBIT-Rendite der KWS Gruppe zum Geschäftsjahresende trotz eines schwierigen Wirtschaftsumfelds.

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Auf der heutigen ordentlichen Hauptversammlung der KWS SAAT SE (ISIN: DE0007074007) wurden alle Punkte der Tagesordnung mit großer Mehrheit verabschiedet. Bei einer leicht gesunkenen Jahresüberschussrendite von 8,5 % (Vorjahr 8,7%) bleibt die Dividende auf dem Vorjahresniveau von 3,00 € je Aktie. Zudem bestätigen die Aktionäre den Gewinnabführungsvertrag mit der KWS LOCHOW GMBH. Die Zielsetzung einer zweistelligen EBIT-Rendite bei gleichzeitigem Umsatzwachstum bleibt unverändert, auch wenn mit einer weiterhin schwierigen Lage an den Agrarmärkten gerechnet wird.

Aktionäre begrüßen erfolgreiche Entwicklung

Erneut fand die Umsetzung der langfristigen Unternehmensstrategie Unterstützung bei den Aktionären, die allen Tagesordnungspunkten der in Einbeck stattfindenden Hauptversammlung mit hohen Mehrheiten zustimmten. KWS hatte im vergangenen Geschäftsjahr 2014/2015, wie bereits am 15. Oktober berichtet, die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung sowie für den Vertrieb planmäßig um insgesamt 44 Mio. € erhöht. Die Forschungs- & Entwicklungsquote erreichte 17,7 (16,2) [1] %. Trotz einiger Turbulenzen an den Agrarmärkten und einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld in wichtigen Wachstumsregionen verlief die operative Geschäftsentwicklung parallel sehr erfolgreich. Ohne Berücksichtigung der Gemeinschaftsunternehmen stieg der Umsatz um 6,8 % auf 986,0 (923,5) Mio. €. Das Betriebsergebnis erreichte 113,4 (118,3) Mio. € und lag damit über den Erwartungen zu Geschäftsjahresbeginn.

Umwandlung in KWS SAAT SE erfolgreich abgeschlossen

Die Hauptversammlung tagte das erste Mal nach dem Formwechsel in eine europäische Aktiengesellschaft. Finanzvorstand Eva Kienle blickte auf die im April 2015 vollendete Umwandlung und die Folgeschritte zurück. Nachdem zunächst im März Vertreter der europäischen Belegschaft mit dem Vorstand ein Modell für die Einbeziehung der Mitarbeiter vereinbart hatten, wurde im September das erste europäische Mitarbeitergremium, das European Employee Committee (EEC), gewählt. Damit sei KWS nun auch formell als europäisches Unternehmen positioniert und grenzüberschreitende Maßnahmen seien grundsätzlich leichter möglich.

Hauptversammlung stimmt Gewinnabführungsvertrag zu

Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und stimmte dem Gewinnabführungsvertrag zwischen der KWS SAAT SE und der KWS LOCHOW GMBH mit großer Mehrheit zu. Künftig wird die KWS LOCHOW GMBH ihr handelsrechtlich ermitteltes Ergebnis an die KWS SAAT SE abführen. Der Vertragsabschluss dient dazu, den wirtschaftlichen Erfolg abzusichern, weiteres organisches Wachstum zu erleichtern sowie konzernbedingte Vorteile zu erschließen.

Prognose: Zweistellige EBIT-Rendite für 2015/2016 bestätigt

Nach dem ersten Quartal 2015/2016 erreichte die KWS Gruppe ein Umsatzplus von 11,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Heftige Schwankungen einzelner Währungen sorgten für ein weiterhin volatiles Umfeld. Im Gesamtjahr sollen die geplanten Projekte für den Vertrieb und für Forschung & Entwicklung dennoch umgesetzt werden. Die Forschungs- & Entwicklungsquote wird voraussichtlich rund 17 % betragen. Insgesamt rechnet der Vorstand unverändert mit einem Umsatzanstieg zwischen 5 und 10 % sowie einer
EBIT-Marge von mindestens 10 %. Die Investitionen werden durch den fortgesetzten Ausbau von Produktionsanlagen und Forschungs- & Entwicklungskapazitäten sowie dem bereits berichteten Lizenzabschluss mit Syngenta erneut deutlich über 100 Mio. € betragen.

[1] Die F&E-Quote bezieht sich auf den Gruppenumsatz nach IFRS 11 (ohne Gemeinschaftsunternehmen).

Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 4.850 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 1.037 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 113 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mit 182 Mio. Euro und damit 17 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen: www.kws.de.

*Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS
LLC., AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

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