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KWS Art Lounge NEWCOMER Archiv

4 Times Baroque: INTAKT

Musik für die Augen

Musik für die Augen

Musik für die Augen

Ein junges Barockensemble, Gestaltungsprofis der Hochschule Hannover, kreative KWS Mitarbeiter und jede Menge teils unkonventioneller Malutensilien: Das sind die Elemente eines ungewöhnlichen künstlerischen Experiments, das Anfang März im Kurhaus Bad Grund stattfand. Die Ergebnisse des Projekts sind in der KWS Art Lounge NEWCOMER zu erleben.

In einem von den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen, der Fachrichtung
Experimentelle Gestaltung an der Hochschule Hannover und KWS gemeinsam initiierten
Workshop stellten sich vier Nachwuchsmusiker des Barockensembles „4 Times Baroque“
der spontanen Auseinandersetzung mit der Bildenden Kunst – und Kunstdozenten und künstlerisch aufgeschlossene KWS Mitarbeiter der malerischen Interaktion mit den Klängen von Blockflöte, Violine, Cello und Cembalo.

DIE KÜNSTLER

Zum Selbstverständnis der Lehrenden und Studierenden der Fachrichtung Experimentelle Gestaltung gehört es, Kreativität als universelle, jedem Menschen zugängliche Ressource erfahrbar zu machen. Eine Ressource, die sich im künstlerischen Tun zwar besonders intensiv und beglückend manifestiert, aber auch anderen Lebensbereichen mehr Tiefe und Qualität geben kann. Für die Absolventen des Studienbereichs,die sich gleichsam als professionelle Kreativitätskatalysatoren verstehen, sind ein potenzielles Arbeitsfeld Unternehmen, die erkannt haben, dass Kreativität ein Benefit im doppelten Sinn ist: sowohl für das Unternehmen, als auch für das individuelle Wohl der Mitarbeiter. Die Erfahrung, durch Neugier und Offenheit gleichsam „aus dem Nichts“ eine eigene schöpferische Leistung zu erbringen, weitet den Horizont, stärkt das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und weckt die Lust an beherztem, spontanem Tun.

DIE MUSIKER

Sich in neuen Kontexten zu erproben, zeichnet auch das 2013 gegründete Barockensemble „4 Times Baroque“ aus. Jan Nigges, Jonas Zschenderlein, Karl Simko und Alexander von Heißen, die bereits auf zahlreichen führenden Musikfestivals in Europa gastierten und beim Workshop gleichsam die musikalischen „Spielgefährten“ der malenden Teilnehmer waren. Dabei sollte es nicht um eine „Illustration“ des musikalischen Geschehens gehen, sondern darum, den malerischen und musikalischen Prozess derart zu synchronisieren, dass daraus ein spontanes Wechselspiel, echtes Geben und Nehmen zwischen den Akteuren entsteht – oder, wenn man so will: eine Performance.

DER WORKSHOP

Ziel des Workshops war es, die Darbietung unmittelbar wirken zu lassen und aus dem musikalischen Fluss heraus spontane, experimentierfreudige Bilder in großen Formaten zu entwickeln. Zum Einsatz kamen dabei unter anderem Werkzeuge, die zumindest in traditionellen Ateliers keinen festen Platz haben dürften – etwa mit Klebeband an Besenstielen befestigte Pinsel. Gestalterische Erfahrung oder besonderes Talent waren keine Teilnahmevoraussetzungen, dafür aber die Bereitschaft am Experimentieren und Entdecken ohne starre ästhetische Schablonen im Kopf – und ohne das Gefühl, um jeden Preis „Kunst“ machen zu müssen.

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Anja Köhne: nie Nichts

Anja Köhne

Anja Köhne

Der Künstler:
Anja Köhne hat an der Kunsthochschule Kassel Bildende Kunst mit Schwerpunkt Fotografie studiert. Der künstlerische Blick hilft ihr bei der Sicht auf das Wesentliche. Er erweitert ihre Palette der Möglichkeiten.
Neben fachlicher Kompetenz sind Intuition und Einfühlungsvermögen ihre wichtigsten Werkzeuge. Anja Köhne nimmt die Lichtbildnerei gerne ganz wörtlich. Das richtige Licht ist schließlich die wichtigste Zutat für gute Fotos.

Die Kunst:
„Die Fotografie von Anja Köhne gleicht einem Streifzug durch die verschiedenen Schichten der Wahrnehmung und stellt ihre Betrachter immer wieder vor verblüffende Rätsel. Eigentlich hat man heutzutage ja alles schon einmal gesehen. Da bekommt das, was man zu kennen meint, eine neue Note, in dem es sich selbst unkenntlich macht. Die Dechiffrierung der Realität kann ab hier neu beginnen. Wenn das, was man im ersten Moment in Anja´s Bildern erkannt wähnte, zu einer Art wahrnehmungsdidaktischen Enttäuschung führte und man sich selbst eines besseren Hinschauens belehrte, ergibt sich dann ein doppelter Sinn.“

Die Ausstellung
Die Präsentation von „nie Nichts“ in den Räumen von NEWCOMER sieht Anja als Experiment. „Nicht jedes flache Bild muss an der Wand hängen“ Ihre Bilder werden durch eine Installation in den Raum eingefügt, so dass der Betrachter gezwungen ist, sich durch den Raum zu bewegen, um einen Überblick zu gewinnen. Durch die Fotografie holt sie das Dreidimensionale in die flache Bildwelt. Die Verbindung mit dem Raum gibt den Motiven das Räumliche, Plastische zurück und lässt jedes für sich in unterschiedlichen Blickwinkeln erstrahlen.

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Stella Förster: Feverglass

Stella Förster

Stella Förster

Es sind Zwischenwesen - zwischen Gegenstand und Lebewesen – korallenartige Gebilde / atomare Ketten/ Konstrukte / archäologische Funde aus dem Dunkeln des Raums, aufgereiht in Setzkästen. Zur Schau gestellt wie Motten. Zerpflückt und neu zusammen gesetzt wie Wolpertinger. Vielleicht sind es SICH selbst bildende Formationen. Ausserirdische Pflanzen? Vielleicht ist es Weltraummüll der sich verklumpt, angezogen durch seine ihm innewohnende Aufladung. Vielleicht sind es ausserirdische, naturwissenschaftliche Studien? Wahrscheinlich haben sich oder wurden die Erschaffer / Sammler /Archäologen verflüssigt. Die Theorie ihrer Existenz würde selbst zu einem archäologischem Fund mutieren. Durch das Unwissen wird dies jedoch durchsichtig / durchscheinend und durchlässig. Eine gedankliche Membran. Ein synkretischer Versuch zu verstehen, wo es kaum Information gibt.
Es scheinen beseelte Fragmente eines großen Dioramas zu sein. Dioramen in Dioramen. Fraktale. Endlose Vervielfältigung bis zur Unkenntlichkeit. Dopplung bis alles verschwimmt. Der Ursprung geht in der Form unter, wird unwichtig und unschlüssig. Eine Decodierung bleibt sinnfrei.

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Photographie an der HAWK

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Von der Architekturmonografie bis zur Sozialreportage, von Drohnenfotografie bis Kleinbildfilm: In der Einbecker KWS Art Lounge NEWCOMER zeigten Studierende der Hildesheimer HAWK, wie facettenreich und genreübergreifend Fotografie heute ist. „Photografie 2014-2017“ lautete der Titel der Ausstellung.

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Fotografien von Jaro Suffner

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„Es sind Gefühle, die ich anhand von Bildern übermitteln möchte.“ (Jaro Suffner)

Der professionelle Fotograf Jaro Suffner begleitet Musiker auf ihren Tourneen. Er dokumentiert Auftritte und Backstageleben.

In den Zeiten zwischen den Tourneen macht er sich mit seinem, zu einem Mini-Wohnmobil umgebauten VW-Golf auf den Weg in die Stille, die einsame Natur, um zu fotografieren. Augenblicke und Momente, die er erlebt, werden so zum dauerhaften Bild.

Die ganz persönliche drive-by-ErFAHRungswelt des Jaro Suffner war in dieser Ausstellung für den Besucher emotional und nahezu physisch erlebbar.

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No Feardrop von Julia Arztmann

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In der Ausstellung No Feardrop präsentierte Julia Arztmann aktuelle Fotografien, Videos und textile Objekte. Ihre Arbeiten wirken auf den ersten Blick vertraut, da die Motive aus alltäglichen Situationen wie einem Krankenhausaufenthalt oder einem Campingurlaub bekannt sind. Jedoch ruft die spezifische künstlerische Umsetzung Arztmanns eine Verfremdung hervor, die überrascht und neue Blickwinkel auf unsere Umwelt eröffnet.

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Standpunkte

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Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Im Lutherjahr veranstaltete die St. Alexandri Stiftung in Einbeck erstmals eine Sommerakademie. Das Motto „Standpunkte: Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ ließ den 14 Teilnehmern breiten Interpretationsspielraum. Vier Tage setzten sie sich darüber mit Radierungen, Druckgrafiken, Malerei und Zeichnung künstlerisch auseinander.
NEWCOMER und die Einbecker Kulturbüros zeigte die Arbeitsergebnisse.

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Bettina Alex
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