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    Art Lounge NEWCOMER Archiv

KWS Art Lounge NEWCOMER Archiv

Anja Köhne: nie Nichts

Anja Köhne

Anja Köhne

Der Künstler:
Anja Köhne hat an der Kunsthochschule Kassel Bildende Kunst mit Schwerpunkt Fotografie studiert. Der künstlerische Blick hilft ihr bei der Sicht auf das Wesentliche. Er erweitert ihre Palette der Möglichkeiten.
Neben fachlicher Kompetenz sind Intuition und Einfühlungsvermögen ihre wichtigsten Werkzeuge. Anja Köhne nimmt die Lichtbildnerei gerne ganz wörtlich. Das richtige Licht ist schließlich die wichtigste Zutat für gute Fotos.

Die Kunst:
„Die Fotografie von Anja Köhne gleicht einem Streifzug durch die verschiedenen Schichten der Wahrnehmung und stellt ihre Betrachter immer wieder vor verblüffende Rätsel. Eigentlich hat man heutzutage ja alles schon einmal gesehen. Da bekommt das, was man zu kennen meint, eine neue Note, in dem es sich selbst unkenntlich macht. Die Dechiffrierung der Realität kann ab hier neu beginnen. Wenn das, was man im ersten Moment in Anja´s Bildern erkannt wähnte, zu einer Art wahrnehmungsdidaktischen Enttäuschung führte und man sich selbst eines besseren Hinschauens belehrte, ergibt sich dann ein doppelter Sinn.“

Die Ausstellung
Die Präsentation von „nie Nichts“ in den Räumen von NEWCOMER sieht Anja als Experiment. „Nicht jedes flache Bild muss an der Wand hängen“ Ihre Bilder werden durch eine Installation in den Raum eingefügt, so dass der Betrachter gezwungen ist, sich durch den Raum zu bewegen, um einen Überblick zu gewinnen. Durch die Fotografie holt sie das Dreidimensionale in die flache Bildwelt. Die Verbindung mit dem Raum gibt den Motiven das Räumliche, Plastische zurück und lässt jedes für sich in unterschiedlichen Blickwinkeln erstrahlen.

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Stella Förster: Feverglass

Stella Förster

Stella Förster

Es sind Zwischenwesen - zwischen Gegenstand und Lebewesen – korallenartige Gebilde / atomare Ketten/ Konstrukte / archäologische Funde aus dem Dunkeln des Raums, aufgereiht in Setzkästen. Zur Schau gestellt wie Motten. Zerpflückt und neu zusammen gesetzt wie Wolpertinger. Vielleicht sind es SICH selbst bildende Formationen. Ausserirdische Pflanzen? Vielleicht ist es Weltraummüll der sich verklumpt, angezogen durch seine ihm innewohnende Aufladung. Vielleicht sind es ausserirdische, naturwissenschaftliche Studien? Wahrscheinlich haben sich oder wurden die Erschaffer / Sammler /Archäologen verflüssigt. Die Theorie ihrer Existenz würde selbst zu einem archäologischem Fund mutieren. Durch das Unwissen wird dies jedoch durchsichtig / durchscheinend und durchlässig. Eine gedankliche Membran. Ein synkretischer Versuch zu verstehen, wo es kaum Information gibt.
Es scheinen beseelte Fragmente eines großen Dioramas zu sein. Dioramen in Dioramen. Fraktale. Endlose Vervielfältigung bis zur Unkenntlichkeit. Dopplung bis alles verschwimmt. Der Ursprung geht in der Form unter, wird unwichtig und unschlüssig. Eine Decodierung bleibt sinnfrei.

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Photographie an der HAWK

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Von der Architekturmonografie bis zur Sozialreportage, von Drohnenfotografie bis Kleinbildfilm: In der Einbecker KWS Art Lounge NEWCOMER zeigten Studierende der Hildesheimer HAWK, wie facettenreich und genreübergreifend Fotografie heute ist. „Photografie 2014-2017“ lautete der Titel der Ausstellung.

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Fotografien von Jaro Suffner

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„Es sind Gefühle, die ich anhand von Bildern übermitteln möchte.“ (Jaro Suffner)

Der professionelle Fotograf Jaro Suffner begleitet Musiker auf ihren Tourneen. Er dokumentiert Auftritte und Backstageleben.

In den Zeiten zwischen den Tourneen macht er sich mit seinem, zu einem Mini-Wohnmobil umgebauten VW-Golf auf den Weg in die Stille, die einsame Natur, um zu fotografieren. Augenblicke und Momente, die er erlebt, werden so zum dauerhaften Bild.

Die ganz persönliche drive-by-ErFAHRungswelt des Jaro Suffner war in dieser Ausstellung für den Besucher emotional und nahezu physisch erlebbar.

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No Feardrop von Julia Arztmann

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In der Ausstellung No Feardrop präsentierte Julia Arztmann aktuelle Fotografien, Videos und textile Objekte. Ihre Arbeiten wirken auf den ersten Blick vertraut, da die Motive aus alltäglichen Situationen wie einem Krankenhausaufenthalt oder einem Campingurlaub bekannt sind. Jedoch ruft die spezifische künstlerische Umsetzung Arztmanns eine Verfremdung hervor, die überrascht und neue Blickwinkel auf unsere Umwelt eröffnet.

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Standpunkte

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Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Im Lutherjahr veranstaltete die St. Alexandri Stiftung in Einbeck erstmals eine Sommerakademie. Das Motto „Standpunkte: Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ ließ den 14 Teilnehmern breiten Interpretationsspielraum. Vier Tage setzten sie sich darüber mit Radierungen, Druckgrafiken, Malerei und Zeichnung künstlerisch auseinander.
NEWCOMER und die Einbecker Kulturbüros zeigte die Arbeitsergebnisse.

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Bettina Alex
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