Die Leistungsspitze bei Zuckerrüben kommt aus Einbeck

28.11.2016

In den aktuell vom Göttinger Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ) veröffentlichten Ergebnissen der offiziellen Sortenversuche 2014-2016 belegen die Zuckerrübensorten der KWS die ersten Plätze der bedeutenden Prüfserien. Sie bestätigen damit ihr hohes Leistungsniveau der Vorjahre.

Leistungsprüfung der Zuckerrübensorten

Leistungsprüfung der Zuckerrübensorten

DANICIA KWS, ANNELAURA KWS, LISANNA KWS und RASHIDA KWS – diese Sorten belegen die ersten Plätze im größten und wichtigsten Sortenversuch (SV) in der Eigenschaft Bereinigter Zuckerertrag (BZE), der als wichtigstes Merkmal Ertrag und Qualität vereint. „DANICIA KWS hat ihren ersten Platz bei den Rizomania-toleranten Sorten mit Abstand verteidigt. Sie bietet den Landwirten die Möglichkeit, auf maximale Wertschöpfung zu setzen“, blickt Dr. Alexander Coenen, Regionenleiter Zuckerrübe Deutschland, optimistisch in die Zukunft.

Deutschlands meist angebaute Zuckerrübe LISANNA KWS belegt auf Flächen mit Nematodenbefall (SV-N) wie in den Vorjahren den ersten Platz und bietet als Spitzensorte unter Nichtbefall mit Nematoden einen weiteren Mehrwert. „Wer das Maximale rausholen will, überlässt nichts dem Zufall. Für LISANNA KWS trifft genau das zu, ganz gleich ob Nematoden vorhanden sind oder auch nur der Verdacht besteht“, bringt Dr. Coenen die Einmaligkeit der Sorte auf den Punkt.

Mit der Kombination aus sehr hohem Zuckergehalt und einem sehr hohen Bereinigten Zuckerertrag setzt ANNELAURA KWS im Segment der zuckerreichen Sorten neue Maßstäbe. Als moderner Sortentyp zeigt sie eine hervorragende Ertragstoleranz auch bei hohem Druck mit Blattkrankheiten.

Die neuzugelassenen Sorten FIORELLA KWS und BREEDA KWS standen 2016 erstmalig in den Versuchen des IfZ. FIORELLA KWS bringt als Nematoden-tolerante Sorte sehr hohe Rübenerträge und ergänzt ideal das bestehende Portfolio. Die Rhizoctonia-tolerante Sorte BREEDA KWS eignet sich bestens für Befallsstandorte und zeichnet sich zudem durch ihre gute Blattgesundheit aus. Beide Sorten verfügen über die Rizomania-Mehrfachtoleranz ‘RZ 2.0‘. Mit dieser Eigenschaft eröffnen sie ein neues Segment und bieten bei Rizomania-Starkbefall eine zusätzliche Ertragsabsicherung.

Unter den speziell für die Biogasnutzung vorgesehenen Sorten führt die langjährig geprüfte CHARLEENA KWS im wichtigen Merkmal Trockenmasseertrag das Feld des Sortenversuchs Biomasse (SV-B) an.

Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 4.850 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 1.037 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 113 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mit 182 Mio. Euro und damit 17 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen: www.kws.de.

*Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS
LLC., AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

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Thilo Resenhoeft
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