ISO-zertifiziertes VorsprungPlus-Versuchsnetz

4.5.2016

Mit dem System VorsprungPlus bringt KWS im Hybridroggen den Zuchtfortschritt schneller als bisher in die Praxis. Mit Hilfe von Ergebnissen aus Parzellenversuchen können die Eigenschaften und Leistungen neuer Sorten vorhergesagt werden. Nach der guten Übereinstimmung mit den Ergebnissen aus der Wertprüfung, die nach der diesjährigen Zulassung der ersten Sorten in Deutschland gezeigt werden konnte, erhielt das VorsprungPlus-Versuchsnetz nun die zweite Qualitätsauszeichnung: Die erfolgreiche ISO 9001-Zertifizierung.

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Der Prozess zur Dokumentation und Evaluation des Versuchsnetzes beinhaltet alle Schritte von der Standortauswahl über die Versuchsdurchführung und Besichtigung bis zur Verrechnung der Ergebnisse und Evaluation der Versuchsstandorte. Für alle Teilprozesse sind Vorgaben definiert und Kontrollmaßnahmen eingerichtet. Damit ist eine kontinuierliche Verbesserung und transparente Dokumentation der Versuche gegeben. Dieses Qualitätsmanagementsystem ist durch die ISO 9001-Zertifizierung ausgezeichnet worden.

Das Ergebnis dieser Parzellenversuche sind Sortenergebnisse neuer aussichtsreicher Hybridroggensorten. Mit KWS DANIELLO und KWS GATANO sind in diesem Jahr die ersten Sorten auch in Deutschland zugelassen worden und stehen neben dem vierten Jahr in den VorsprungPlus-Versuchen parallel auch in den Landessortenversuchen. Mit KWS BINNTTO, derzeit im letzten Jahr der deutschen Wertprüfung und im dritten Jahr der VorsprungPlus-Versuche, folgt diesen Herbst bereits die nächste Sorte. Wie auch KWS DANIELLO und KWS GATANO zeigt KWS BINNTTO den Zuchtfortschritt im Hybridroggen durch eine optimale Kombination von hoher Ertragsleistung und guten agronomischen Merkmalen sehr deutlich.

Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 4.700 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 986 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 113 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit rund 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mit 174 Mio. Euro und damit 17,7 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen: www.kws.de.

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Dr. Malte Finck
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