KWS Video setzt sich mit Genome Editing in der Pflanzenzüchtung auseinander

16.8.2017

Um die Möglichkeiten von Genome Editing in der Pflanzenzüchtung zu erklären und den Standpunkt von KWS darzulegen, hat KWS ein Info-Video veröffentlicht. Der fünfminütige Film bringt die wichtigsten Aspekte von Genome Editing auf den Punkt und erklärt das Potenzial der neuen Methoden.

KWS Vorstandssprecher Dr. Hagen Duenbostel im Interview

KWS Vorstandssprecher Dr. Hagen Duenbostel im Interview

Weshalb ist Genome Editing eine Chance für eine nachhaltigere Landwirtschaft? Welche Möglichkeiten gibt es, Nutzpflanzen, die widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen sind, schneller zu züchten? Weshalb können durch bestimmte Genome Editing Methoden gezüchtete Pflanzen als naturidentisch gelten? Was ist für die Nutzung von Genome Editing noch notwendig?

Auf diese und weitere Fragen antworten Dr. Hagen Duenbostel, Vorstandssprecher, und Dr. Léon Broers, Vorstandsmitglied für Forschung und Züchtung, in dem Video. Ihr Grundsatz: Um Fortschritte für eine nachhaltige Landwirtschaft zu ermöglichen, sollte eine sorgfältige Abwägung zwischen wissenschaftlicher Innovation und regulatorischen Anforderungen vorgenommen werden. „Anderenfalls bremsen wir in der Pflanzenzüchtung jenen Fortschritt, von dem wir glauben, dass dieser für die Gesellschaft weltweit relevant ist“, sagt Dr. Léon Broers.

KWS engagiert sich im Dialog mit den verschiedenen Interessengruppen, zu dem auch das Video beiträgt. Ziel ist es, die gesellschaftliche Akzeptanz dieser innovativen Entwicklung zu fördern. „Ein bemerkenswertes Ergebnis des von uns kürzlich durchgeführten internationalen Stakeholder-Dialogs ist, dass Neuerungen in der Pflanzenzüchtung grundsätzlich von allen gesellschaftlichen Gruppen begrüßt werden“, sagt Dr. Hagen Duenbostel. „Uns ist klar, dass Innovationen wie Genome Editing komplex und schwer nachzuvollziehen sind. Wir wollen Genome Editing und den Beitrag, den es für eine nachhaltige Landwirtschaft leisten kann, daher thematisieren. Deshalb regen wir einen differenzierten Dialog an, der es am Ende erlauben soll, angemessene Entscheidungen zur Akzeptanz und Nutzung dieser Methode zu treffen.“

Wissenschaftler von KWS untersuchen derzeit potentielle Anwendungsmöglichkeiten von Genome Editing in der Pflanzenzüchtung. Das unabhängige Unternehmen KWS investiert jährlich rund 17 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Dank seiner Innovationskraft erhält KWS jährlich rund 400 Vertriebsgenehmigungen für neue Sorten.

Mehr zum Thema Genome Editing und das Video finden Sie auf der KWS Webseite:

http://www.kws.de/aw/Forschung-und-Zuechtung/Methoden/Neue-Zuechtungsmethoden/~hixp/

Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 4.850 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 1.037 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 113 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mit 182 Mio. Euro und damit 17 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen: www.kws.de.

*Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS
LLC., AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

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